Wie alles begann

 
Durchblick: Seit wann sind Sie Be-treuungslehrerin der Schülerzeitung?

Sg.: Von Anfang an, also seit 1989, als die erste Ausgabe erschien.

D.: Warum haben Sie sich dazu entschlossen, die AG Schüler-zeitung  zu übernehmen?

Sg.: Von einem Entschluss kann man eigentlich nicht sprechen. Damals sind eine Schülerin und ein Schüler aus einer 10. Klasse, Gardenia Alonso und Peter Schust, mit der Idee zu mir gekommen, dass es doch toll wäre, an unserer Schule eine Schülerzeitung herauszu-bringen. Ich fand den Vorschlag gut, und deshalb haben wir uns zu-sammengesetzt und überlegt, wie man das realisieren könnte. Die Schüler waren bereit, sich nach dem Unterricht zu treffen, Themen zu überlegen und Artikel zu schreiben. Das heißt, in der ersten Zeit war das noch keine AG, sondern die Schüler haben ihre Freizeit geopfert. Schüler aus anderen Klassen haben noch mitgemacht, so dass die erste Redaktion aus 10 Mitarbeitern be-stand. Ich habe  vor allem die Arbeit der Schüler koordiniert.

D.: Macht es Ihnen auch heute noch Spaß?

Sg.: Grundsätzlich ja. Das hängt aber sehr davon ab, wie engagiert die Redakteure arbeiten. Ich habe schon Schüler in der AG gehabt, die kreativ und begeistert bei der Arbeit waren und tolle Beiträge geliefert haben. Es gab aber auch Zeiten, wo die Arbeit mühsam und zäh verlief. Dann macht es natürlich keinen großen Spaß.

D.: Wie viele Schüler nehmen zur Zeit an der AG teil?

Sg.: Im Moment besteht die Redaktion nur aus sieben Schülerinnen und Schülern. Da ist es nicht einfach, die Zeitung pünktlich fertig zu stellen. Auch arbeiten leider nicht alle so zuverlässig, wie es sein müsste.

D.: Was hat sich im Laufe der Zeit an den technischen Mitteln ver-ändert?

Sg.: Viel. Früher wurde mit der Schreibmaschine getippt, Illustra-tionen wurden ausgeschnitten und aufgeklebt. Wenn  die Überschrift auffällig sein sollte, wurden die Buchstaben mit einer Schablone aufgemalt. Heute arbeiten die Schüler mit dem PC, Bilder und Fotos werden eingescannt oder von einer CD in den Text eingefügt. Insgesamt ist die Arbeit dadurch einfacher geworden.

D.: Wir danken Ihnen für das Inter-view.

Andre & Markus