|
Exkursion ins Biologiezentrum Bustedt
 |
Projekt in Jg 6 - Artenkenntnis
über Bäume, Tiere, Samen und Früchte |
 |
Projekt in Jg 7 - Lebensraum
Wald

|
|
| Klasse 6c |
 |
 |
 |
|
|
Was passiert eigentlich mit den
riesigen Laubmassen, die jedes Jahr im Herbst von den Bäumen fallen? Wieso
tragen die derzeit so fleißigen Eichhörnchen zur Verbreitung von Samen und
Früchten bei? Was hat das Springkraut mit Explosionen gemeinsam? Am Ende
einer erlebnisreichen Exkursion ins Biologiezentrum Bustedt konnten diese
und weitere Fragen alle Schülerinnen und Schüler der
Käthe-Kollwitz-Realschule beantworten und erweiterten ganz nebenbei noch
nachhaltig ihre Artenkenntnis über Bäume, Tiere, Samen und Früchte. |
 |
 |
 |
 |
 |
|
Die
Fachschaft Biologie der Realschule nutzt schon seit Jahren die Kursangebote
des Biologiezentrums und erhofft sich dadurch eine deutliche Verbesserung
der Qualität des biologischen Unterrichts. „Das Biologiezentrum Bustedt,
kurz BZB genannt, bietet ein breit gefächertes Angebot an ökologischen und
umweltbezogenen Kursen an, die im wesentlichen immer in der freien Natur
stattfinden“, so Biologielehrerin Ulrike Schröter, die einen
Wahlpflichtkurs 7 zum Thema „Wald“
begleitete. Biologielehrer Guido Broziewski-Blomenkamp ergänzte: „Die
Schülerinnen und Schüler werden durch die originale, erlebnishafte und
selbstverantwortliche Begegnung mit den Phänomenen der Natur für biologische
Inhalte begeistert und zugleich sensibilisiert. Das gelingt im normalen
Schulunterricht sicherlich nicht immer“. |
| |
 |
 |
 |
|
|
Entsprechend waren die
Schülerinnen und Schüler der Klasse 6c
auch mit Eifer dabei, Samen und Früchte in
den angrenzenden Wald- und Wiesengebieten zu sammeln. Unter fachkundiger
Leitung von Eckhard Goldstein, Mitarbeiter vom BZB, erfuhren sie Spannendes
zu den unterschiedlichsten Verbreitungsformen. Durch Wind, Wasser und Tiere
sind die meisten Pflanzen in der Lage, auf passive Weise für ihre
Verbreitung zu sorgen. Propellerfrüchte, z.B. vom Ahorn, können bis zu 100
Meter und mehr fort getragen werden. Nahrungsfrüchte, wie die Haselnüsse,
„wirken“ oft als Vergessfrüchte, weil allzu nachlässige Eichhörnchen ihre
zuvor angelegten Vorräte nicht wieder finden. Auf die Art und Weise werden
Eichhörnchen zu wahren Aufforstungsmitarbeitern. Neben diesen
Fremdverbreitungsformen beeindruckten die Schüler aber vor allem die
Selbstverbreiter. Ausgelöst durch einen komplizierten Explosionsmechanismus
flogen einige Samen der reifen Frucht des Springkrautes meterweit durch die
Luft. „Echt cool“, so Isabel Rolfsmeier aus der 6c.

|
| Kurs 7nw |
 |

|
|
|
Ausgestattet mit Bechern, Pinzetten, Lupen, Leinen und Spaten machten sich
die Siebtklässler auf den Weg in den Bustedter Wald. Kursleiter Burkard
Kriesten, vom BZB, demonstrierte verschiedene Bodenprofile, um die
Humusbildung und Mineralisierung im Wald zu verdeutlichen. Die Schüler
fingen eine Vielzahl unterschiedlichster kleiner Tierarten in der Laubstreu
und sammelten Baumblätter, um sie nachfolgend mit entsprechender
Fachliteratur zu bestimmen. Die abschließende Auswertung erfolgte dann in
einem Kursraum, des in einer alten Wehrburg gelegenen Biologiezentrums. Hier
konnte mit Hilfe der bestimmten Tierarten und ihrer Ernährungsweise der
gesamte Nährstoffkreislauf im Wald nachvollzogen werden. Niemand wird wohl
vergessen, dass die kleinen, fast unsichtbaren Tiere der Laubstreu für die
Zersetzung der riesigen Laubmengen sorgen. |
 |
 |
 |
 |
 |
|
Schon Mitte November sind die nächsten Kurse der Käthe-Kollwitz-Realschule
zum Thema „Verhaltensbiologie“ im BZB angemeldet, um einen erlebnishaften
Biologie-Unterricht zu fördern, welcher insbesondere auf der originalen
Begegnung mit lebenden Organismen beruht. |