Eine weitere Besonderheit
an der KKS ist der Schulsanitäterdienst. Ausgebildete Schüler-Schulsanitäter
präsentierten ihr Können in nachgespielten Unfallsituationen mit „echt
geschminkten blutigen Opfern“ und boten Mitmachaktionen für die Jüngsten an.
Diese konnten sich dann mal ohnmächtig fallen lassen und erlebten hautnah
das komplette Erste-Hilfe-Programm inklusive Abtransport mit der Tragbahre.
Die Schulsanitäter arbeiten seit 4 Jahren mit sehr großem Erfolg an der
Schule und verarzteten schon viele kleine und größere Blessuren bei ihren
Mitschülern.
Über die gute Ausstattung
mit Computern konnten sich alle Besucher während der Schulerkundung
überzeugen. Die Förderung von Medienkompetenzen wird durch zwei vorhandene
Informatikräume und viele PC´s in Fach- und Klassenräumen auf eine solide
Basis gestellt. Ein „Computerquiz“ führten die jungen Besucher bei Interesse
selber durch. Eifrig nutzen die Kinder auch die Gelegenheit zur Teilnahme am
Vorführunterricht in den Hauptfächern Deutsch, Mathematik, Englisch und
Französisch. Reichlich Gedränge herrschte zu diesen Zeiten in den
Klassenräumen.
Besonders hoch im Kurs
lagen bei den Kindern die Naturwissenschaften. Hierbei kam die Vorstellung
von Experimenten sehr gut an, denn die Kinder und Eltern wurden aktiv in die
Versuche eingebunden. So ermittelten die Gäste in Biologie mit Hilfe eines
Lineals ihren optischen „Nahpunkt“ und bestimmten ihren eigenen „Body-Mass-Index“.
Von nebenan zog derweil schon Verbrennungsgeruch aus dem Chemieraum in den
Flur, der unweigerlich entsteht, wenn Glasrohre unter Flammeneinsatz gebogen
werden. Auch hier begleiteten ältere KKS-Schüler viele kleine und große -
z.T. auch explosive - Versuche. In der Physik dagegen ging es etwas
beschaulicher zu, wenn es beispielsweise darum ging, eine totale
Sonnenfinsternis mit Modellen nachzustellen.
Wer mehr musisch veranlagt
war, der war in den Fachräumen für Kunst, Textilgestaltung und Musik richtig
aufgehoben. Kleine Malereien und Bastelarbeiten konnten selbstständig
angefertigt und mit nach Hause genommen werden. Das eine oder andere
Blasinstrument ertönte dann auch in anderen Klangfarben, als normalerweise
gewohnt. Abschließend gönnten sich viele Eltern und Kinder noch einen
kleinen Imbiss in der schon weihnachtlich geschmückten Cafeteria und
verließen dann mit vielen neuen Eindrücken die Realschule.