Käthe  Kollwitz
1867-1945

 

Käthe - Kollwitz – Schule

 

Wer hat unserer Schule
den Namen gegeben ?

 




Sie war eine bedeutende Graphikerin und Bildhauerin, die in Berlin und Königsberg studiert hatte. In ihren Illustrationen zu Gerhart Hauptmanns Theaterstück Die Weber trat erstmals ihr leidenschaftliches soziales Engagement zutage, das ihr gesamtes Werk prägt. Im Mittelpunkt ihrer Plastiken, Zeichnungen, Radierungen, Holzschnitte und Lithographien stehen typische Gestalten des Großstadtproletariats, im Spätwerk vornehmlich Mütter und Kinder. Zu ihren herausragenden Werken zählen auch politische Plakate, wie Helft Rußland (1921), Nie wieder Krieg (1924) und Verhungernde Kinder (1924).

Käthe Kollwitz avancierte zu einer der bedeutendsten deutschen Künstlerinnen ihrer Zeit, war ab 1919 Mitglied der Preußischen Akademie der Künste und die erste Frau, die dort mit einem Lehramt betraut wurde. Das Mutter-Kind-Motiv wurde auch in ihren plastischen Werken vorherrschend (Mutter mit Zwillingen ) . Als Reminiszenz an ihren im 1. Weltkrieg gefallenen Sohn entwarf sie ein Mahnmal (1932) für den Soldatenfriedhof Roggeveld in Flandern.

Käthe Kollwitz starb am 22. April 1945 in Moritzburg bei Dresden. Im Dresdner Kupferstichkabinett befindet sich eine umfangreiche Sammlung mit Werken der Künstlerin.